BLOG - Nachrichten

Die angezeigten Artikel wurden sorgfältig recherchiert. Die Benutzung der Anleitungen geschieht auf eigenes Risiko! Wir übernehmen keinerlei Haftung für materielle oder immaterielle Schäden, die sich aus der Benutzung entstehen oder für Korrektheit des Inhalts.
zur Startseite 
PBCS Patrick Bärenfänger Consulting & Solutions   Druck   anmelden   Menu    als Collage zeigen   Hilfe   PDF-Ausgabe   Volltextsuche Eingabe leeren
Blog     Kategorien
Kommentare       Lesezeit: 01:32 Min     133|0   0


Nr. 1005 aus  8 | Automobil  55 Blog-Artikel | 1 FAQ
Erstellt Mo 14.03.2016 18:25  (3 Jahre)

Fahrzeugtechnik: Keyless Go Hack

Alle Jahre wieder (seit 2009) wird diese Art des Autodiebstahls durch die Presse wieder aufgewärmt und den Fahrzeugbesitzern Angst gemacht, dass jeder Dieb das Fahrzeug stehlen kann, wenn es ein "keyless Go", "keyless Entry" oder sonstiges Schlüsselloses Startsystem hat.

Heutzutage hat fast jeder Neuwagen nur noch einen Startknopf. Trotzdem muss man wissen, wie der Hack funktioniert, um Angst zu haben (und den Schlüssel in Alufolie zu wickeln) oder nicht:

Grundlage ist ein Funksignal-Repeater, der das Signal vom Schlüssel über größere Entfernungen bis zum Auto weiterleitet. Um den Schlüssel (dieser hat NFC-Technik d.h. einen eingebauten RFID-Transponder und eine kleine Antenne) anzuregen, ein Signal abzugeben, muss also das eine Ende des Repeaters (Dieb 1) bis an den Schlüssel des Besitzers herankommen. Hierbei liegt die Sendereichweite des Schlüssels z.B. bei aktuellen Mercedes Fahrzeugen bei etwa 1,5m. Die Repeater sind mittlerweile keine Aktenkoffer mehr wie 2009, sondern nur etwa so groß wie zwei Stangen Zigaretten.

Dieb 2 steht nun mit dem zweiten Repeater-Ende bis zu 1 km entfernt in Fahrzeugnähe und kann das Fahrzeug öffnen, starten und wegfahren. Leider verzichten die Hersteller darauf, ständig die Präsenz des Schlüssels abzufragen, so dass der Motor auch weiterläuft, wenn der Schlüssel außer Reichweite ist. (Obwohl dies eine gute Schutzmaßnahme wäre)

Die Gefahr des Besitzers liegt nun darin, dass ihm Dieb 1 zu nahe kommt (ab 1,5m wird es gefährlich, dann kann das Auto weg sein).

Fazit:
0) Prüfen Sie die Reichweite Ihres Transponders/Schlüssels, indem Sie am Auto stehen und in die Griffschale greifen und eine Vertrauensperson sich mit Ihrem Schlüssel dem Auto nähert. Sobald es öffnet, ist die Gefahrenreichweite erreicht.
1) Legen Sie Ihren Fahrzeugschlüssel an Ihrem Aufenthaltsort (Büro, zuhause, Hotel) nicht in die Nähe von Bereichen, wo jemand Fremdes auf die von Ihnen ermittelte Reichweite heran kommt.
2) Verhindern Sie auch in der Öffentlichkeit, dass jemand Anderes auf 1,5m (bzw. die Sendeentfernung) an Sie herankommt
3) Wenn Sie eine Schlüssel-Hülle verwenden (z.B. aufklappbares Schlüsselmäppchen), könnten Sie zusätzlich das Innenleben mit Aluminiumfolie oder Kupfer auskleiden. Bevor Sie ans Auto gehen, dann nur das Mäppchen öffnen.

Bewertung:  10  9  8  7  6  5  4  3  2  1  

Patrick Bärenfänger ist seit über 28 Jahren in der IT-Branche tätig und beschäftigt sich speziell mit Web-Design, Web-Anwendungen, Mobilität, neuer Software und Hardware im PC und Mobilfunkbereich, Kommunikation und IT-Sicherheit.
:( Die Microsoft Zebra Strategie setzt sich fort#Mercedes Guides war bis zur Version 2.1.6 eine android app

Das könnte Sie auch interessieren:
  • DVD COMAND APS NTG2 Neue Versionen
  • Stand: 28. 5. 2012 - Update 112009: Version 11 (200910) ...keine Verä
  • Blaupunkt #Travelpilot E1 im Test mit meinem Erfahrungsbericht
  • Nach der Probefahrt mit dem Blaupunkt E1 in einem Golf im Großraum Mün
  • Comand Online NTG 4.5 Version 11 freigegeben
  • (20142015) Here und Mitsubishi Electronics liefern das Karten-Update a
  • Mercedes me App und Portal
  • Fehlerkorrektur auf dem Cloudserver der Mercedes Benz Apps für die 24.
  • #Mercedes #Comand online und Navis mit GPX Importmöglichkeit
  • Mittlerweile hat Google bei der aktuellen Maps Webanwendung ans Auto s