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Die besten Wünsche für ein gesegnetes Pfingstfest und eine erholsame ZeitPfingsten. Donnerstag, 24. Mai 2018 00:45:07

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Zusatzinformation
Geschichte: Das Pfingstfest ist 50 Tage nach dem Ostersonntag, der Festtag ist also eigentlich der Pfingtmontag. Diese Zeitspanne wurde aus der Tradition der Juden übernommen, das Fest war dort zunächst das Fest der Darbringung der Erstlingsfrüchte (2. Mose 23, 16); später als "Wochenfest" bezeichnet (2. Mose 34, 22) und - wohl erst in nachalttestamentlicher Zeit - 50 Tage (daher der Name: griechisch "Pentekoste", der "50. Tag") nach dem Passah-Fest angeordnet.

Pfingsten in der Kirche ist das Fest des Heiligen Geistes, der auf die Apostel herabkam, als diese in Jerusalem versammelt waren (Apostelgeschichte 2). Die Sprachverwirrung, die beim Turmbau zu Babel erfolgte (1. Mose 11, 1 - 9) ist nun durch die eine Sprache des Geistes überwunden, Verständigung wird neu möglich unter Menschen und zwischen Mensch und Gott (Apostelgeschichte 2, 6). Pfingsten bildet im Kirchenjahr den Abschluss des Osterfestkreises.

Im 6. Jahrhundert wurde eine Taube zum Symbol des Heiligen Geistes und damit auch für Pfingsten. Im Mittelalter wurde der Heilige Geist auch in menschlicher Gestalt dargestellt, Papst Urban VIII. untersagte im 17. Jahrhundert solche Darstellungen.

Von den alten Pfingstbräuchen haben sich lediglich noch Flurumritte und Wettersegen erhalten, gelegentlich werden Pfingstfeuer entzündet. In Vergessenheit geraten ist der mittelalterliche Brauch des "Heiligen Geist Schwingens". Dabei wurde eine hölzerene Taube durch eine Öffnung der Kirchendecke herab gelassen und in Schwingung versetzt. Verbreitet war auch das Freilassen lebendiger Tauben, die während des Pfingstgottesdienstes den Kirchenraum durchflogen.

Die Woche nach der Pfingstwoche beginnt mit dem Festtag "Trinitatis".